Heise 08.07.2026
07:30 Uhr

heise+ | Proton Lumo 2.0: Wie Sie mehr aus der privaten KI rausholen


Chatbots aus Europa sind rar. Die neue Version von Protons KI kann zwar nicht mit Claude und ChatGPT mithalten. Diese Tricks machen Lumo trotzdem klüger.

heise+ | Proton Lumo 2.0: Wie Sie mehr aus der privaten KI rausholen

Wenn Ihnen jemand erzählt, dass Deutschland durchaus noch eine kleine Chance hätte, in diesem Jahr die Fußball-Weltmeisterschaft zu gewinnen, würden Sie dieser Person wohl den Vogel zeigen. Immerhin sind die deutschen Männer bei dem Turnier recht früh ausgeschieden. Aber genau diese sinnfreie Nachricht über die WM 2026 erhielten wir in unserem Test des KI-Chatbots Lumo 2.0 von Proton. Doch trotzdem ist Lumo einen zweiten Blick wert.

Die zweite Version von Lumo bringt den Nutzern neue Funktionen, bessere Sprachmodelle und ein modernes Design. Größter Pluspunkt des Chatbots ist das Thema Privatsphäre. Sie steht im Vordergrund – ein echtes Alleinstellungsmerkmal gegenüber ChatGPT und Co., die wiederum die eingespeisten Daten zum Training verwenden. In unserem ersten Praxistest auf YouTube konnte Lumo mit dieser Konkurrenz technisch allerdings nicht mithalten. Deshalb sind wir tiefer in die Funktionsweise des neuen Chatbots eingestiegen, um herauszufinden, woran das liegt.

In diesem Ratgeber zeigen wir, wie Sie einige der aktuellen Limitationen von Lumo 2.0 umschiffen, um bessere Ergebnisse mit der europäischen Alternative zu erzielen. Außerdem legen wir den Finger in die Wunde und zeigen auch, was nicht geht. Dazu haben wir Protons KI-Chefentwickler im direkten Gespräch gefragt, warum Lumo bei manchen Prompts Probleme hat.